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Stefan Evers neuer Spitzenkandidat der Berliner CDU für die Abgeordnetenhauswahl

Finanzsenator Stefan Evers ist der neue Spitzenkandidat der CDU in Berlin. / Foto: Fabian Sommer/dpa
Finanzsenator Stefan Evers ist der neue Spitzenkandidat der CDU in Berlin. / Foto: Fabian Sommer/dpa

Finanzsenator Stefan Evers führt die Berliner CDU in den Wahlkampf ums Abgeordnetenhaus. Der Landesvorstand wählte ihn zum neuen Spitzenkandidaten.

Berlins Finanzsenator Stefan Evers ist neuer Spitzenkandidat der Landes-CDU für die Abgeordnetenhauswahl. Der Landesvorstand wählte den 46-Jährigen am späten Nachmittag einstimmig. Das erfuhr die Deutsche Presse-Agentur aus dem Landesvorstand.

Die CDU-Kreisvorsitzenden hatten Evers am Freitag dafür vorgeschlagen. Zuvor hatte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner seinen Rückzug von der CDU-Spitzenkandidatur erklärt.

Er zog damit die Konsequenzen aus einer monatelangen Debatte um widersprüchliche und falsche Angaben zu seinem Krisenmanagement nach einem mehrtägigen Stromausfall im Januar. Bis zur Abgeordnetenhauswahl am 20. September sind es nur noch gut zwei Monate.

Neuer Generalsekretär

Evers übernimmt auch den CDU-Landesvorsitz kommissarisch. Der Vorstand übertrug ihm das Amt ebenfalls einstimmig, wie die Partei mitteilte. Die Wahl selbst erfolgt auf einem Parteitag.

Die bisherige Generalsekretärin Ottilie Klein gibt das Amt auf. Auf Vorschlag von Evers folgt der Bundestagsabgeordnete und Kreisvorsitzende der CDU Charlottenburg-Wilmersdorf, Lukas Krieger, ihr als kommissarischer Generalsekretär. Auch diese Entscheidung sei einstimmig erfolgt, hieß es.

«Die Situation, in der wir stehen, ist keine einfache», sagte Evers nach seiner Wahl. «Gleichzeitig sind wir uns unserer Verantwortung für diese Stadt bewusst.» Wegner habe sich von der Spitzenkandidatur zurückgezogen, um den Blick für das Wesentliche freizugeben. «Dafür wollen wir gemeinsam die CDU Berlin bestmöglich aufstellen», so Evers.

«Mit allem, was ich zu geben vermag, werde ich dafür kämpfen, dass dieses Berlin die Chance bekommt, die Chance behält, sich auch für die nächsten Jahre hinweg so zu entwickeln, dass wirklich jeder alles werden kann», erklärte er weiter. «Es geht darum, dass wir aus der Mitte der politischen Landschaft heraus dieses Berlin stabil gestalten.»

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