Das neue Bündnis «SEZ-Quartier neu Denken» setzt sich dafür ein, zentrale Teile des ehemaligen Sport- und Erholungszentrums (SEZ) in Berlin-Friedrichshain zu erhalten und auf dem Gelände dennoch Wohnungen zu bauen. Mit diesem Kompromiss soll sich der vom Senat angekündigte Abriss verhindern lassen, wie das Bündnis mitteilte.
Die Gruppe aus Fachleuten aus Architektur, Stadtplanung, Denkmalschutz, Ingenieurwesen, Kunst- und Kulturproduktion habe den Vorschlag erarbeitet. Er sieht den Neubau von 500 Wohnungen auf dem früheren SEZ-Gelände am Rand des Volksparks Friedrichshain vor. So soll es eine Wohnbebauung mit vier Hochpunkten in einfacher Bauweise geben. Die prägenden Hallenstrukturen des SEZ sollen weitergenutzt werden.