Die SPD will angesichts sinkender Umfragewerte gegensteuern. Generalsekretär Kurt Fischer zeigte sich nicht überrascht über die Entwicklung, räumte aber ein, sie sei schmerzhaft. Er setzt auf mehr Präsenz in Brandenburg und - vor dem SPD-Bundesparteitag - auf einen neuen Kurs der Bundespartei.
«Die aktuellen Umfragewerte sind im Hinblick auf eine krachend verlorene Bundestagswahl, den Bundestrend der SPD und den Turbulenzen und Herausforderungen der letzten Wochen nachvollziehbar - schmerzen zugleich aber auch sehr», sagte Fischer der Deutschen Presse-Agentur. «Jetzt gilt es, hart daran zu arbeiten, diesen Trend umzukehren.»
Der Landesparteitag hatte beschlossen, dass die SPD stärker präsent sein soll. Fischer hält es auch für nötig, dass die SPD auf dem Bundesparteitag am Wochenende ein Zeichen für einen neuen Kurs setzt. «Für eine SPD, die Stabilität, Sicherheit und eine Politik für die arbeitende Mitte klar in den Fokus rückt».