Logo DieBrandenburger News

BSW trotz offenen Ausgangs in Berlin: «Wir sind wieder da»

BSW trotz offenen Ausgangs in Berlin: «Wir sind wieder da»
Die Bundesvorsitzenden des BSW, Fabio de Masi und Amira Mohamed Ali, sehen die Abgeordnetenhauswahl in Berlin als Erfolg. / Foto: Michael Bahlo/dpa
Die Hochrechnungen sehen das BSW in Berlin nicht mehr im Parlament. Wie beurteilen das die beiden Co-Vorsitzenden?

Die Bundesspitze des BSW sieht in der Berliner Abgeordnetenhauswahl trotz des möglichen verpassten Einzugs ins Parlament einen Erfolg. «Natürlich ist es schmerzhaft, wenn´s dann ganz knapp nicht reichen sollte, das will ich gar nicht wegdiskutieren», sagte der BSW-Vorsitzende Fabio De Masi der Deutschen Presse-Agentur. «Aber es zeigt: Wir sind wieder ein politischer Faktor, der real auch die Chance hat, die Fünf-Prozent-Hürde zu knacken.»

Die Co-Vorsitzende Amira Mohamed Ali sagte der dpa: «Wir haben uns nach oben gekämpft.» Das BSW sei lange in Umfragen bei drei Prozent gewesen. «Es ist trotzdem ein Erfolg für das BSW, egal wie es heute ausgeht.» 

Der Berliner BSW-Spitzenkandidat Alexander King sagte: «Wir haben es jetzt geschafft, eine neue politische Kraft breit zu etablieren in Berlin und das ist ein großer Fortschritt.»

In aktuellen Hochrechnungen rutschte das BSW in Berlin unter die Fünf-Prozent-Hürde und würde demnach nicht in das Abgeordnetenhaus einziehen. Laut Zahlen des ZDF von 22.22 Uhr erzielt die Partei 4,9 Prozent. Eine Hochrechnung der ARD von 22.13 Uhr sah die Partei mit 4,7 Prozent noch darunter. Die Linke wurde bei der Wahl den Hochrechnungen nach stärkste Kraft.

Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten