Die Brandenburger Industrie- und Handelskammern (IHK) in Cottbus und Ostbrandenburg fordern mit Blick auf die Folgen der Grenzkontrollen an der polnischen Grenze das Innenministerium zum Handeln auf. «Die angekündigten Grenzkontrollen der polnischen Regierung schaden dem gesamtwirtschaftlichen Interesse Brandenburgs und haben massive negative wirtschaftliche Auswirkungen auf den Wirtschaftsstandort Brandenburg», hieß es in einem Schreiben der beiden Kammern an Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU), das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt.
Brandenburg werde an Wettbewerbsfähigkeit verlieren, weil die Preise durch Verzögerungen in den Betriebsabläufen massiv zu steigen drohten. Die Produktions- und Lieferketten würden stark verzögert. Zudem sehen die Kammern die «gute wirtschaftliche Zusammenarbeit mit Polen» in Gefahr.