Brandenburgs CDU-Chef Jan Redmann geht von einem «Kuhhandel» zwischen SPD und AfD vor der Wahl von Ministerpräsident Dietmar Woidke aus. Die CDU habe festgestellt, dass in den vergangenen Wochen auf einer persönlichen Ebene das Verhältnis zwischen AfD und SPD in Brandenburg bei den Fraktionsspitzen immer enger geworden sei, sagte Redmann dem RBB-Inforadio. «Ich gehe davon aus, dass es einen Kuhhandel gegeben hat auf einer persönlichen Ebene zwischen den Spitzen der Fraktion von SPD und AfD.»
Dieses persönlich immer besser gewordene Verhältnis habe am Ende auch dazu geführt, dass es auf der einen Seite Entgegenkommen gegeben habe - etwa mit Blick auf die Vorstellungen der AfD für den Vorsitz von Ausschüssen. Auf der anderen Seite habe die AfD geholfen, was die Wahl des Ministerpräsidenten angehe.
Woidke (SPD) hatte Redmann nach seiner Wiederwahl für ähnliche Ausführungen kritisiert und dem RBB gesagt, das seien «infame Unterstellungen».