Die Bildung einer Gruppe von drei ehemaligen BSW-Abgeordneten im Brandenburger Landtag rückt näher. Rund fünf Monate nach dem Bruch der SPD/BSW-Koalition stimmte der Hauptausschuss mit der Mehrheit der rot-schwarzen Koalition dafür, dem Landtag die Bildung auf Antrag der drei Abgeordneten zu empfehlen. Das Parlament muss darüber noch entscheiden. Eine Gruppe hat mehr Rechte als einzelne Abgeordnete und die finanzielle Ausstattung ist größer.
Die drei Abgeordneten Melanie Matzies, André von Ossowski und Reinhard Simon waren 2024 über die Landesliste des BSW in den Landtag eingezogen. Im November 2025 traten sie nach Streit aus dem Bündnis Sahra Wagenknecht aus und gaben unter anderem autoritäre Tendenzen als Grund an. Matzies und Simon traten wieder in die Partei ein, verließen aber nach dem Ende der SPD/BSW-Koalition im Januar erneut das BSW und die Fraktion.