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Berliner Flüchtlingsrat fordert besseren Schutz für geflüchtete Flinta zum Internationalen Frauentag

Berliner Flüchtlingsrat fordert besseren Schutz für geflüchtete Flinta zum Internationalen Frauentag
Der Berliner Flüchtlingsrat sieht große Flüchtlingsunterkünfte wie auf dem Tempelhofer Feld kritisch. (Archivbild) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Von: DieBrandenburger News
Der Berliner Flüchtlingsrat fordert zum Internationalen Frauentag besseren Schutz für «Flinta»-Personen in Unterkünften – und kritisiert mangelnde Privatsphäre und fehlende Schutzkonzepte.

Der Berliner Flüchtlingsrat hat den schwarz-roten Senat anlässlich des Internationalen Frauentags aufgefordert, Flüchtlinge besser vor geschlechtsspezifischer Gewalt zu schützen. «Geflüchtete Flinta-Personen tragen nicht nur die Last der Verfolgung und der Flucht, sondern auch die der Unsicherheit und Diskriminierung im Exil», teilte er mit.

«Flinta» steht für Frauen, Lesben, intersexuelle, nonbinäre, Trans- und Agender-Personen, also Menschen, die aufgrund ihrer Geschlechteridentität in patriarchalischen Gesellschaften regelmäßig diskriminiert werden. Diese seien in Berlin weiterhin besonderen Risiken ausgesetzt, erklärt der Flüchtlingsrat. «Wer vor geschlechtsspezifischer Verfolgung flieht, braucht hier in Berlin wirksamen Schutz. In Massenunterkünften ist dieser jedoch nicht gewährleistet.» 

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«Flinta»-Personen müsse daher angemessener Wohnraum und Gesundheitsversorgung garantiert werden. In großen Gemeinschaftsunterkünften erhöhten hohe Belegungszahlen, fehlende Privatsphäre und unzureichend umgesetzte Schutzkonzepte das Risiko von Übergriffen, warnte der Flüchtlingsrat. 

Solange es nicht möglich sei, privaten Wohnraum zur Verfügung zu stellen, seien dezentrale und kleine Unterkünfte nötig. Es brauche getrennte und abschließbare Sanitär- und Schlafbereiche, geschultes Personal und effektive Schutzkonzepte in allen Unterkünften.

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