Kurz vor dem Jahresende hat der Berliner Senat die Verwaltungsreform auf den Weg gebracht, eines seiner zentralen Vorhaben in dieser Legislaturperiode. Er beschloss den Entwurf für ein sogenanntes Landesorganisationsgesetz, um die Aufgabenverteilung zwischen Senat und Bezirken klar zu regeln. Dadurch soll das in Berlin oft beklagte «Behörden-Pingpong» aufhören, also das Hin- und Herschieben von Zuständigkeiten zwischen unterschiedlichen Teilen der Verwaltung.
Ziel des Gesetzes ist auch eine - wie es heißt - stärkere gesamtstädtische Steuerung der Verwaltung durch die Landesebene. Es soll also mehr klare und einheitliche Ansagen des Senats an die Bezirke geben, was diese zu tun und zu lassen haben. Gleichzeitig sollen die Bezirke mehr Mitsprache bekommen. Alle Beteiligten hoffen, dass die Verwaltung im Zuge der Reform effizienter arbeitet und bürgerfreundlicher wird.