Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern pochen weiter auf den Ausbau des Regionalverkehrs - ungeachtet des großen Sanierungsbedarfs im Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn. Die Bundesregierung müsse der Bahn mit dem kreditfinanzierten Sondervermögen langfristig Planungssicherheit für die erforderlichen Investitionen geben. «Und ich erwarte die gleichberechtigte Teilhabe von Projekten in Ostdeutschland, speziell von Projekten im Osten Mecklenburg-Vorpommerns und Brandenburgs an diesen Vergaben», sagte Brandenburgs Regierungschef Dietmar Woidke (SPD) zum Auftakt einer gemeinsamen Kabinettssitzung der Regierungen beider Länder in Neubrandenburg.
Mitte August hatten sie bereits ein Gutachten zum Ausbau des regionalen Bahnverkehrs vorgestellt. Zusätzliche Zugverbindungen sollen vor allem Berufspendlern im Südosten Mecklenburg-Vorpommerns und im Norden Brandenburgs sowie Touristen zugutekommen. Handlungsbedarf sehen die Landesregierungen auch bei den Bahnverbindungen nach Polen.