Die Ärzte und Krankenhäuser in Brandenburg fordern mit Blick auf eine künftige Regierung ausreichende Investitionen und mehr Nachwuchs für eine flächendeckende Versorgung. Die Verbände der Gesundheitsbranche zeigten sich in einer gemeinsamen Erklärung sechs Tage vor der Landtagswahl besorgt über die Situation.
Der Geschäftsführer der Landeskrankenhausgesellschaft, Michael Jacob, dringt auf Investitionen von rund 200 Millionen Euro pro Jahr für Kliniken wie derzeit. Er fordert auch die Absicherung der Landesmittel, die die Häuser im Zuge der Krankenhausreform unterstützen sollen. Nötig seien auch mehr Anstrengungen zur Gewinnung von Fachkräften. Es gebe die Sorge, dass die gesundheitliche Versorgung im Land Brandenburg insgesamt nicht mehr aufrechterhalten werden könne, sagte Jacob.