Hessen hat dem Berliner Münzkabinett eine umfangreiche Sammlung historischer Fälscherwerkzeuge für Geldmünzen geschenkt. Fast 600 Stempel des Speyerer Fälschers Carl Wilhelm Becker (1772–1830) gingen in das Eigentum des Münzkabinetts der Staatlichen Museen zu Berlin über, wie die Stiftung Preußischer Kulturbesitz und das hessische Kulturministerium in Wiesbaden mitteilten.
Becker sei «der bekannteste Fälscher antiker Münzen in Deutschland aus der Zeit des Klassizismus» gewesen. «Seine Fälschungen sind bis heute gefährlich, immer wieder tauchen sie unerkannt in Auktionen auf. Becker benutzte dieselbe Prägetechnik wie die Antike», hieß es weiter.