Schauspielerin Nastassja Kinski und Wim Wenders haben den Streit um eine Nacktszene im Film «Falsche Bewegung» beendet. «Wim Wenders hat sich bei Nastassja Kinski entschuldigt und ist ihrem Wunsch nachgekommen, die von ihr beanstandete Szene aus dem Film zu schneiden», heißt es in einer gemeinsamen Erklärung der beiden, die auf der Webseite der Wenders Stiftung veröffentlicht wurde. Beide verbinde der Wunsch, dass die Erinnerung an den Film künftig nicht länger von diesem Konflikt überschattet und auch der lange freundschaftliche Umgang wiederhergestellt werde.
Kinski war im Alter von 13 Jahren in einer Szene des Films von 1975 mit nacktem Oberkörper zu sehen und hatte den 80-Jährigen nach eigenen Angaben seit Jahren gebeten, die etwa zwei Minuten lange Szene zu entfernen. Ein Mann ohrfeigt sie und streichelt dann ihr Gesicht. Kinski trägt in dieser Szene nur eine Unterhose. Die heute 65-Jährige hatte sich auch einen Anwalt genommen, der formale juristische Schritte gegen Wenders angekündigt hatte.