Die am Berliner Abgeordnetenhaus angedachte Videoüberwachung mit KI-Auswertung kommt dort nicht zum Einsatz. Das teilte ein Sprecher der Innenverwaltung auf Anfrage mit. «Eine Festlegung auf den Einsatz der Technik am Abgeordnetenhaus hat es nicht gegeben, sondern lediglich die Option», erklärte er. «Wir werden das Projekt wie geplant am Roten Rathaus und an der Senatsverwaltung für Inneres und Sport durchführen.»
Die Künstliche Intelligenz soll an diesen Orten anhand der Kamerabilder auffällige Verhaltensmuster von Menschen erkennen und entsprechend Alarm schlagen. Später soll die Technik auch an gefährdeten Botschaften und anderen Orten angewendet werden, hatten Innenstaatssekretär Christian Hochgrebe (SPD) und Polizeipräsidentin Barbara Slowik Meisel am 9. März im Innenausschuss erklärt.