Nach der tödlichen Autofahrt eines Mannes aus Berlin an der Grenze zu Brandenburg soll ein Sachverständiger heute ein psychiatrisches Gutachten vor dem Landgericht in Potsdam (9.00 Uhr) vorstellen. Die Staatsanwaltschaft hatte dem Mann Mord vorgeworfen. Er sei «hintereinander gezielt auf vier Personen zugefahren», habe diese dadurch verletzt. Es bestehe das Mordmerkmal der Heimtücke. Ein 49 Jahre alter Radfahrer starb an den Verletzungen.
Es steht eine Unterbringung des Mannes in einer psychiatrischen Klinik im Raum. Er könnte demnach die Tat im Zustand verminderter Schuldfähigkeit begangen haben, wie es im bisherigen Prozess hieß. Hintergrund sei eine paranoide Schizophrenie.
Dem Angeklagten mit türkischer Staatsbürgerschaft wird vorgeworfen, im September 2025 in Berlin und am Mauerweg in Teltow gezielt mit einem Auto auf die Menschen zugefahren zu sein. Die Schlussplädoyers sowie ein Urteil könnten folgen.
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