Nach dem Cyberangriff auf ihre Systeme baut die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten einen Notbetrieb auf. «Es wird ein längerer Prozess bis die vollständige Arbeitsfähigkeit wieder hergestellt ist», sagte ein Sprecher der Stiftung der Deutschen Presse-Agentur. Es habe sich gezeigt, dass es eine finanziell motivierte Attacke von Cyberkriminellen gewesen sei, die Schwachstellen in der Firewall ausgenutzt hätten. Die Stiftung habe sofort die Polizei eingeschaltet und kein Geld gezahlt, so der Sprecher.
Es seien Daten abgeflossen, sagte der Sprecher, unklar sei aber noch das Ausmaß. Cyberexperten seien weiterhin dabei, die Zustand der internen Systeme zu untersuchen. Der Angriff auf die IT der Gedenkstätten war am 5. August festgestellt worden. Ein Besuch der Gedenkstätten ist dennoch ohne Einschränkungen möglich.