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Prozess gegen Klette - Staatsanwaltschaft hält Plädoyer

Der Prozess gegen Klette vor dem Landgericht Verden dürfte bald enden. (Archivbild) / Foto: Sina Schuldt/dpa
Der Prozess gegen Klette vor dem Landgericht Verden dürfte bald enden. (Archivbild) / Foto: Sina Schuldt/dpa

Schüsse, Millionenbeute und Tränen vor Gericht: Nach mehr als einem Jahr könnte der Prozess um Ex-RAF-Mitglied Daniela Klette bald enden. Nun hat die Staatsanwaltschaft das letzte Wort.

Im Prozess gegen die ehemalige RAF-Terroristin Daniela Klette hat die Staatsanwaltschaft mit ihrem Plädoyer begonnen. «Das sind Delikte mit ganz erheblicher krimineller Energie», sagte Staatsanwältin Annette Marquardt zu Beginn ihres Schlussvortrags am Landgericht Verden. Sie wirft Klette vor, sich selbst als Opfer des Staates dargestellt und die Taten «in unerträglicher Weise bagatellisiert» zu haben. 

Laut Anklage soll Klette mit den ehemaligen RAF-Terroristen Burkhard Garweg und Ernst-Volker Staub Geldtransporter und Supermärkte in Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein überfallen haben. Demnach soll das Trio zwischen 1999 und 2016 mehr als 2,7 Millionen Euro erbeutet haben, um sein Leben im Untergrund zu finanzieren. 

Ermittler nahmen Klette im Februar 2024 in ihrer Berliner Wohnung fest, von Garweg und Staub fehlt weiter jede Spur.

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