Die Jugendstadträtin von Berlin-Neukölln, Sarah Nagel, hat eine unabhängige Kommission eingesetzt, um die Vorgänge rund um eine mutmaßliche Vergewaltigung in einem Jugendzentrum aufzuarbeiten. Die Kommission werde sich nach Ostern konstituieren, teilte die Linke-Politikerin mit. Zwischenergebnisse sollen bis Ende Mai 2026 vorliegen.
Die Kommission besteht den Angaben zufolge aus Fachleuten, die sich mit Kinderschutz und dem Umgang mit sexualisierter Gewalt auskennen. Dazu gehören Vertreter des Kinderschutz-Zentrums Berlin und der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie. Der Verein Yekmal, der Familienberatung anbietet, nimmt beratend an den Sitzungen teil.