Der Generalstaatsanwalt des Landes Brandenburg hat die Ermittlungen zum Brandanschlag auf einem Grundstück des Beauftragten gegen Antisemitismus übernommen. Dabei setzt sie auch auf Zeugenhinweise. Er wird eine Belohnung in Höhe von bis zu 10. 000 Euro ausgesetzt, teilte die Generalstaatsanwaltschaft mit.
Nach dem Anschlag steht der Beauftragte zur Bekämpfung des Antisemitismus im Land Brandenburg, Andreas Büttner, unter erhöhtem Schutz. Es ging auch ein Schreiben mit einer Morddrohung gegen ihn beim Landtag ein.
Büttner will sich nicht einschüchtern lassen. Er sagte der dpa: «Ich werde meinen Job ganz normal weiter machen.» Der Anschlag sei zwar ein Schock gewesen, er ziehe sich aber nicht zurück.