In Brandenburg fehlen rund 170 Zahnärzte - und bei den Hausärzten sind etwa 320 Sitze wegen fehlender Nachfolgerinnen und Nachfolger unbesetzt. Das geht aus der Antwort des Gesundheitsministeriums in Potsdam auf eine Anfrage der Landtagsabgeordneten Daniela Oeynhausen (AfD) hervor. Damit drohte Ende 2024 den Angaben zufolge in 21 Städten eine hausärztliche Unterversorgung. Engpässe zeichneten sich auch bei Fachärzten in etlichen anderen Städten ab, hieß es.
Bereits ein Jahr zuvor waren in Brandenburg laut Bundesgesundheitsministerium 320 Hausarztsitze offen. Das Ministerium in Potsdam beruft sich auf Angaben der Kassenärztlichen und der Kassenzahnärztlichen Vereinigungen in Brandenburg. Danach droht in neun Städten eine Unterversorgung bei Hautärzten, in fünf Städten bei Frauenärzten und jeweils in vier Städten bei Kinder- und Hals-Nasen-Ohren-Ärzten. In zwei Städten fehlen Augen- und Nervenärzte.