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Neuausbruch der Newcastle-Krankheit bei Puten in Oder-Spree: 23.000 Tiere getötet

In einem Brandenburger Putenbestand ist die Newcastle-Krankheit ausgebrochen. (Symbolbild) / Foto: Philip Dulian/dpa
In einem Brandenburger Putenbestand ist die Newcastle-Krankheit ausgebrochen. (Symbolbild) / Foto: Philip Dulian/dpa

Ausbruch der Newcastle-Krankheit in einem Putenmastbetrieb in Oder-Spree: 23.000 Tiere getötet. Ministerium sieht bei Impfpflicht kein flächendeckendes Risiko.

Nach dem Ausbruch der hoch-ansteckenden Newcastle-Krankheit in einem Putenmastbestand im Landkreis Oder-Spree rechnet das Landwirtschaftsministerium nicht mit einem flächendeckenden Befall. «Bei Einhaltung der bestehenden Impfpflicht wird das Risiko eines Ausbruchs in Geflügelhaltungen als gering eingeschätzt», sagte ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums. Die vorgeschriebene Impfung bei Hühnern und Puten sei ein bedeutsamer Schutz, auch für die Hobbyhaltungen.

Die Krankheit sei weltweit verbreitet, sagte der Sprecher. Die Newcastle-Krankheit ist eine für Vögel hoch ansteckende und für Geflügel oftmals tödlich verlaufende Viruserkrankung. Für Hühner und Puten gilt in Deutschland eine Impfpflicht. In Brandenburg war sie zuletzt 1996 festgestellt worden.

Nun ist die Krankheit erneut in Brandenburg ausgebrochen. Die etwa 23.000 Tiere wurden nach der Bestätigung des Befundes getötet und eine Schutzzone im Radius von mindestens drei Kilometern um den Ausbruchsbestand errichtet.

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