Als eine Palliativärztin im Krankenhaus zu Susanne Gramatté sagte: «Ich habe einen Platz im Kinderhospiz», habe sie den Vorschlag zunächst zurückgewiesen. «Das sind Worte, die wollen Sie nicht hören als Eltern», erinnerte sie sich beim Festakt zum 30-jährigen Bestehen der Björn Schulz Stiftung in Berlin. «Nein, das findet nicht statt, mein Kind stirbt nicht», erinnerte sich Gramatté.
Seit drei Jahrzehnten begleitet die Björn Schulz Stiftung Familien mit lebensverkürzend erkrankten Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Gegründet wurde sie 1996 von Barbara und Jürgen Schulz. Benannt ist die Stiftung nach ihrem Sohn Björn, der im Alter von sieben Jahren an Leukämie starb. Zum Festakt kamen auch Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) und die deutsche First Lady Elke Büdenbender.