Logo DieBrandenburger News
Nachrichten / Gesellschaft

Proteste und Demonstration gegen Gas-Konferenz angekündigt

Proteste und Demonstration gegen Gas-Konferenz angekündigt
Aktivisten haben Protest gegen die Flüssiggasindustrie angekündigt. (Archivbild) / Foto: Monika Skolimowska/dpa
Von: DieBrandenburger News
Die Klimaschutz-Bewegung war zuletzt seltener mit Kundgebungen in den Schlagzeilen. Nun ist bunter Widerstand geplant gegen einen Wirtschaftsgipfel. Das Thema: Flüssiggas.

Gegen eine Wirtschaftskonferenz zum Thema Flüssiggas im Berliner Luxushotel Adlon wollen Umweltinitiativen mit Widerstandsaktionen und buntem Protest mobil machen. «Wir wollen diesen Gasgipfel durch vielfältige Aktionen stören und blockieren», schreiben die Gruppen in einer Ankündigung im Internet mit Blick auf den kommenden Dienstag (10. Dezember). 

Geplant seien viele kleinere Aktionen und eine große Demonstration am Brandenburger Tor am Dienstagnachmittag. «Aus ihrer Champagner Party machen wir ein öffentlichkeitswirksames Debakel.» Zu den Umweltverbänden gehören Greenpeace, Amnesty International und Fridays for Future, aber auch Klimaschutzgruppen, die auf illegale Widerstandsaktionen setzen wie Letzte Generation, Ende Gelände und Extinction Rebellion. 

Die Aktivisten kritisieren: «Multinationale Konzerne nutzen bei diesem Gasgipfel gezielte Desinformation und Lobbyismus, um fossiles Gas als sogenannte "Brückentechnologie" zu erneuerbaren Energien zu etablieren.» Dabei sei Gas, wenn der Förderprozess einbezogen werde, umweltschädlicher als Kohle. 

Mehr aus dieser Kategorie

Am Montagvormittag wollen die Gruppen mit einer Internet-Pressekonferenz über den Protest informieren, letzte Aktionstrainings soll es am Montagnachmittag geben. Die Wirtschaftsveranstaltung mit dem Titel «World LNG Summit» der Gasindustrie und Flüssiggasanbieter ist von Montag bis Donnerstag (9.- 12.12) geplant.

Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

DieBrandenburger News
Artikel von

DieBrandenburger News

DieBrandenburger News ist für die Inhalte selbst verantwortlich. Es gilt der Kodex der Plattform. Die Plattform prüft und behandelt Inhalte gemäß den gesetzlichen Vorgaben, insbesondere nach dem NetzDG.