Mehrere hundert Menschen haben sich vor dem Hintergrund der zugespitzten Lage in Nordsyrien zu einer pro-kurdischen Kundgebung am Brandenburger Tor versammelt. Anschließend zogen sie am Abend über den zum Teil für den Verkehr gesperrten Boulevard Unter den Linden und dann Richtung Potsdamer Platz. Nach Angaben der Berliner Polizei, die die Zahl der Teilnehmer auf rund 1.000 schätzte, blieb es weitgehend friedlich.
Die Veranstalter gingen von einer noch höheren Teilnehmerzahl aus. Angemeldet waren zunächst nur 150 Personen. Unter den Demonstranten waren auch zahlreiche Frauen und Jugendliche. Anlass für die Kundgebung und den Demonstrationszug war nach Angaben der Veranstalter die aktuelle Situation der Kurden in Syrien und die Angst vor einer weiteren Eskalation.