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1. Mai in Berlin: Polizei zieht positive Bilanz – Abenddemo friedlich

Im Görlitzer Park protestierten Tausende gegen die nächtliche Schließung des Parks bei einer Techno-Demo. / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa
Im Görlitzer Park protestierten Tausende gegen die nächtliche Schließung des Parks bei einer Techno-Demo. / Foto: Sebastian Christoph Gollnow/dpa

Wegen großer Menschenmengen sperrte die Polizei am 1. Mai den Zugang zum Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg, um Platz für Rettungskräfte zu schaffen.

Die Polizei hat eine positive vorläufige Bilanz des 1. Mai in Berlin gezogen. Bei der großen Demonstration von Linken und Linksextremen wurden am Abend nach einer ersten Zählung nur drei Festnahmen wegen Störungen verzeichnet, sagte ein Sprecher.

Im gesamten Tagesverlauf habe es Festnahmen im mittleren zweistelligen Bereich gegeben - sowohl bei den vielen Demonstrationen als auch auf bei den Straßenfesten und Feiern in Parks. Einige Polizisten seien leicht verletzt worden, zum Teil bei Widerstandshandlungen. 

Die große Demonstration von linken und linksextremen Gruppen am Abend endete friedlich und ohne Gewaltausbrüche. Trotz zum Teil aggressiver Stimmung und der Teilnahme eines sogenannten schwarzen Blocks von Linksautonomen gab es keine Gewalt, Ausbrüche oder Angriffe auf die Polizei.

Nach etwa vier Stunden erreichte der Demonstrationszug am späten Abend den geplanten Endpunkt Südstern Kreuzberg. Die Polizei ging von etwa 10.000 Teilnehmern aus. Viele Demonstranten mussten zwischenzeitlich sehr lange warten, weil es zu zahlreichen Verzögerungen kam.

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