Apameh Schönauer aus Berlin ist die neue «Miss Germany». Die 39-Jährige setzte sich am späten Samstagabend im südbadischen Rust gegen acht andere Frauen durch. Die Architektin mit Wurzeln im Iran will sich für junge Frauen mit Migrationshintergrund einsetzen, wie sie während der Show sagte.
Eine Jury aus Moderatorin Neda Peemüller, Entertainer Nicolas Puschmann, Influencer Twenty4Tim, Autorin Vivien Wulf, Schauspielerin Sharon Battiste und der PR-Chefin der Miss Germany Studios, Jil Andert, wählte nach mehreren Vorstellungsrunden die Siegerin im Europa-Park.
Die Gewinnerin bekommt laut Veranstalter den «Female Leader Award». Er ist mit einer Prämie von 25.000 Euro verbunden.
Schönauer sagte der Deutschen Presse-Agentur vor der Endrunde, sie sei in Teheran geboren und mit sechs Jahren nach Deutschland gekommen. Während der Veranstaltung machte die Mutter von zwei Kindern ihr Engagement für Frauenrechte mit Fokus auf den Iran deutlich. Ihr Motto bei Hindernissen laute: «Einfach weitermachen!»