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Hunderte demonstrieren in Berlin für Demokratie und Freiheit im Iran

Hunderte Demonstranten haben in Berlin gegen die Unterdrückung der Opposition im Iran protestiert.  / Foto: Fabian Sommer/dpa
Hunderte Demonstranten haben in Berlin gegen die Unterdrückung der Opposition im Iran protestiert. / Foto: Fabian Sommer/dpa

Rund 600 Menschen demonstrieren in Berlin für eine demokratische Regierung im Iran. Viele zeigen Sympathie für Oppositionspolitiker Reza Pahlavi - und auch für Israel und die USA.

Mehrere hundert Menschen haben bei zwei Kundgebungen in Berlin Demokratie für den Iran gefordert. Gegenüber der amerikanischen Botschaft und dem Holocaust-Mahnmal in Berlin-Mitte waren zahlreiche Demonstranten mit Fahnen zu sehen, darunter auch israelische und amerikanische. 

Eine Rednerin sagte, der israelische und amerikanische Angriff auf den Iran habe vielen Menschen dort Hoffnung gegeben. Er habe das Regime geschwächt. «Unser Ziel ist ein Iran, der die Menschenrechte achtet», sagte sie. Auf Plakaten war «Freiheit für den Iran» zu lesen, Teilnehmer skandierten «Demokratie für Iran!» und «Die Mullahs müssen weg!».

Demonstranten fordern «Freiheit für Iran»

Zu sehen waren auch viele Plakate, die den iranischen Oppositionspolitiker Reza Pahlavi zeigten, den Sohn des 1979 gestürzten Schahs. Ähnlich sah es am nahen Platz des 18. März direkt am Brandenburger Tor aus: «Freiheit für Iran - Frieden für die Welt» lautete dort eine Forderung. 

Demonstranten wiesen auf die hohe Zahl von Hinrichtungen im Iran hin, viele bekundeten ebenfalls ihre Sympathie für Pahlavi. Selbst ein Kind im Bollerwagen hielt ein Schild mit seinem Bild hoch. 

Nach Angaben der Berliner Polizei nahmen am Nachmittag rund 600 Menschen an beiden Veranstaltungen teil. Hinweise auf Zwischenfälle oder Straftaten lagen der Polizei nicht vor.

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