Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat in Brandenburg mit der Bildungspolitik des früheren Koalitionspartners SPD abgerechnet. «Sowohl die Stellenkürzungen als auch die Mehrstunde beim Unterricht wurden vom ehemaligen SPD-Minister Freiberg und dem ehemaligen Finanzminister Crumbach, jetzt SPD, auf den Tisch gelegt und durchgesetzt», teilte BSW-Landeschefin Friederike Benda mit. «Dass das BSW die SPD-Bildungspolitik im Land Brandenburg mitgetragen hat, war ein Fehler.»
Der neue Bildungsminister Gordon Hoffmann (CDU) hatte am Donnerstag eine Verschärfung der Situation an den Schulen mit Rekord-Lehrermangel angekündigt. Nach Ansicht von Hoffmann haben Kürzungen in der Regierungszeit von SPD und BSW die Lage verschlimmert. «Durch die Stellenkürzungen konnten im letzten Schuljahr sehr viele Seiteneinsteiger nicht eingestellt werden.»