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Tarifverhandlungen bei der BVG in Berlin: Verdi sieht keinen Durchbruch beim Manteltarif

Droht ein neuer Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben? (Symbolfoto)  / Foto: Sebastian Gollnow/dpa
Droht ein neuer Warnstreik bei den Berliner Verkehrsbetrieben? (Symbolfoto) / Foto: Sebastian Gollnow/dpa

Bei den Tarifverhandlungen mit der BVG in Berlin gibt es nach Verdi noch keinen Durchbruch. Streitpunkt ist der Manteltarif mit Arbeitszeit- und Urlaubsfragen.

Bei den Tarifverhandlungen mit den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) gibt es nach Angaben der Gewerkschaft Verdi bisher keinen Durchbruch. Zwar seien erste Fortschritte zu verzeichnen, aber der Vorstand bleibe bei entscheidenden Punkten hinter den Erwartungen zurück, teilte die Gewerkschaft mit. «Wir werden nun mit den Beschäftigten beraten, welche Antwort wir auf die Haltung des BVG-Vorstands geben», erklärte Verhandlungsführer Serat Canyurt. Ende Februar hatte es einen 48-Stunden-Warnstreik im Berliner Nahverkehr gegeben.

Der BVG verwies unterdessen darauf, dass das Unternehmen in der fünften Verhandlungsrunde ein deutlich erweitertes Angebot vorgelegt habe für mehr Entlastung der Mitarbeiter. «Das umfangreiche Angebot stößt an die Grenze der wirtschaftlichen Belastbarkeit des Landesunternehmens», hieß es. Unter anderem gebe es individuelle Wahlmöglichkeiten zwischen mehr Geld oder mehr Freizeit.

Verhandelt wird in der Hauptstadt nicht über mehr Geld, sondern über den sogenannten Manteltarifvertrag, der die Arbeitsbedingungen der Beschäftigten regelt. Die Arbeitnehmerseite fordert unter anderem mehr Urlaubstage, eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden sowie mehr Urlaubsgeld mit Umwandlungsmöglichkeit in freie Tage.

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