Eine bessere finanzielle Unterstützung von SED-Opfern kann noch vor der Neuwahl vom Bundestag verabschiedet werden. Abgeordnete von SPD, Union, Grünen und FDP einigten sich nach eigenen Angaben auf letzte Änderungen am ursprünglichen Gesetzentwurf. Schon in der kommenden Woche soll die Reform das Parlament passieren.
Für besonders bedürftige Opfer der SED-Diktatur ist darin ein Härtefallfonds mit einem Volumen von einer Million Euro vorgesehen. Dazu kommen weitere sechs Millionen Euro von Ikea, weil einige Produkte des Möbelkonzerns einst von politischen Häftlingen in der DDR hergestellt wurden.