Kurz vor der partiellen Sonnenfinsternis haben sich im Umkreis des Planetariums in Berlin-Prenzlauer Berg hunderte Menschen eingefunden. Die Polizei versuchte, die Menschenmasse zu koordinieren. Es seien «wahnsinnig viele Menschen zu dem Planetarium gekommen», sagte ein Sprecher der Polizei. Man wolle versuchen, die Massen «in geordnete Strukturen zu bekommen». Es gehe um die «reine Gefahrenabwehr», so der Sprecher.
Das Zeiss-Großplanetarium hatte damit geworben, eine kostenfreie Sonnenfinsternisbrille zur Verfügung zu stellen. Aber nur «solange der Vorrat reicht», so die Pressesprecherin der Stiftung Planetarium Berlin.
Der Bereich rund um das Zeiss-Großplanetarium sei derzeit «stark ausgelastet», schrieb die Polizei auf der Plattform «X». Mehr als 3.000 Menschen befänden sich bereits dort. Es komme zu Verkehrsbehinderungen und der S-Bahnhof Prenzlauer Allee sei gesperrt. «Aufgrund der Überfüllung bitten wir Sie dringend, nicht mehr zum Zeiss-Großplanetarium zu kommen. Zudem sind keine Sonnenfinsternis-Brillen mehr verfügbar.»