Die Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten arbeitet bei ihren Forschungen zum Nationalsozialismus, zur sowjetischen Besatzungszone und der DDR künftig eng mit der Ukraine zusammen. Vertreter der Stiftung und des Historischen Archivs des Sicherheitsdienstes der Ukraine unterzeichneten dazu in Berlin eine Kooperationsvereinbarung.
Die Kooperation schließt Forschungen zu den Konzentrationslagern und Haftorten in Sachsenhausen, Ravensbrück, Lieberose, Brandenburg/Havel und in der Leistikowstraße in Potsdam mit ein, wie die Beteiligten mitteilten. Das gelte auch für Forschungen zur Militärspionageabwehr der Roten Armee, zum ukrainischen Ministerium für Staatssicherheit (MGB) und zum ukrainischen Kommissariat für Staatssicherheit (KGB).