Mit einer partiellen Sonnenfinsternis und dem Höhepunkt des Perseiden-Stroms stehen am Mittwoch gleich zwei Höhepunkte für Astronomie-Interessierte an. Passend dazu findet bundesweit die Lange Nacht der Astronomie statt.
Wer in Berlin und Brandenburg die partielle Sonnenfinsternis sehen will, sollte ab 19.15 Uhr in den Himmel blicken - natürlich aber nur mit einer speziellen Sonnenfinsternisbrille, um die Augen zu schützen. Gegen 20.08 Uhr hat sich der Mond zu etwa 85 Prozent vor die Sonne geschoben, das ist die maximale Bedeckung, die hier zu sehen ist, wie die Stiftung Planetarium Berlin mitteilt. Gegen 20.37 Uhr endet das Schauspiel.
Monika Staesche, stellvertretende Vorständin der Stiftung Planetarium Berlin empfiehlt, möglichst von Anfang an zu beobachten, da nicht klar sei, wie viel man letztendlich sehe. Da die Sonne bereits um 20.37 Uhr untergeht, brauche man idealerweise einen freien Blick nach West-Nordwest bis zum Horizont.
Zum Zeitpunkt der maximalen Verfinsterung stehe die Sonne nur gut drei Grad über dem Horizont. «Selbst bei uns auf dem Insulaner kann man das nicht sehen», sagte Staesche der dpa. Insulaner heißt ein Trümmerberg in Berlin-Schöneberg, an dessen Fuß sich ein Planetarium befindet. «In Brandenburg auf einem freien Feld könnte das klappen.» Auch die Havelberge böten sich vermutlich an.