70 Jahre nach der aufsehenerregenden - aber nur vermeintlichen - Entdeckung eines Spionagetunnels der Amerikaner unter Ost-Berliner Gebiet enthüllt eine neue Dokumentation bislang unbekannte Informationen und Fotos. Die neuen Dokumente in «Operation Gold. Der Spionagetunnel in Berlin» stammen aus einer Fotodokumentation, die noch in der DDR entstand und nun dem Verein Berliner Unterwelten übergeben wurde.
Der Spionagetunnel war eine Geheimdienstoperation zu Beginn des Kalten Krieges. Der amerikanische Geheimdienst CIA und der britische Secret Intelligence Service (SIS) wollten die streng geheimen Telefonleitungen des sowjetischen Oberkommandos anzapfen und bauten dafür von 1954 bis 1955 einen 430 Meter langen Tunnel, der vom Stadtteil Rudow im amerikanischen Sektor nach Altglienicke im sowjetischen Sektor führte.