Unternehmen haben in Brandenburg im vergangenen Jahr mit Unterstützung der Brandenburger Wirtschaftsförderung (WFBB) rund 2,5 Milliarden Euro investiert. Das sei das höchste Investitionsvolumen seit Gründung der Wirtschaftsförderung im Jahr 2001, sagte der Geschäftsführer der WFBB, Steffen Kammradt, am Donnerstag in Potsdam. Das bisherige Rekordinvestitionsvolumen lag mit 1,84 Milliarden im Jahr 2022 deutlich darunter. Die Wirtschaftsförderung selbst ist kein Geldgeber, sondern Ansprechpartner für Investoren, ansässige Unternehmen und technologische Neugründungen.
Hinter der Summe stünden 212 Investitions- und Innovationsprojekte, sagte Kammradt. 5734 Arbeitsplätze standen demnach zu Buche, die im Rahmen von Unternehmensprojekten unterstützt wurden. Das sei das zweitbeste Ergebnis nach 2022, als rund 9700 neue Arbeitsplätze geschaffen und gesichert wurden.
Auch im vergangenen Jahr spielte laut Kammradt der US-Autobauer Tesla in Grünheide eine wichtige Rolle. Tesla hat den Angaben der WFBB nach bis Ende 2023 insgesamt 11.500 Arbeitsplätze in Brandenburg geschaffen. Das seien rund 3000 mehr als bis Ende 2022.