Berlins Regierender Bürgermeister begrüßt die Pläne der Bundesregierung, per Gesetz die Enteignung von Konzernen mit großen Mietwohnungsbeständen in einzelnen Ländern zu verhindern. «Die linksgrüne Debatte um Enteignungen schadet den Berlinerinnen und Berlinern massiv - und sie schadet dem Wirtschaftsstandort Deutschland insgesamt», sagte Kai Wegner. «Bereits die Debatte bremst Investitionen in den dringend notwendigen Wohnungsbau. Den Preis dafür bezahlen die Berliner Mieterinnen und Mieter.»
Wer den Menschen einrede, linker Populismus könne die Wohnungsfrage lösen, täusche sie ganz bewusst. «Gut, dass der Bund jetzt für Klarheit sorgt und diesem Irrweg einen Riegel vorschiebt. Enteignungen kosten Milliarden, die wir nicht haben», so der CDU-Landesvorsitzende und Spitzenkandidat seiner Partei für die Abgeordnetenhauswahl. «Sie verhindern Wohnungen, die wir dringend brauchen.»
Die Regierungskoalition im Bund will den vor allem von der Linkspartei propagierten Überlegungen zur Enteignung von Konzernen mit großen Mietwohnungsbeständen endgültig einen Riegel vorschieben. «Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden, wird durch Bundesgesetz geregelt, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist», heißt es in den Beschlüssen des Koalitionsausschusses.