Die Initiative Deutsche Wohnen & Co. enteignen hat das vom Bund geplante Verbot von Vergesellschaftungen auf Landesebene scharf kritisiert. «Der Vorschlag der Bundesregierung wendet sich gegen den Willen der Berlinerinnen und Berliner und zeugt damit von einem zutiefst gestörten Demokratieverständnis», teilte sie mit. «Merz und Söder tun nun ihr Bestes, um den Willen der Investoren kurz vor der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin ein für alle Mal gegen die Bedürfnisse der Mieterinnen und Mieter durchzusetzen», so die Sprecherin der Initiative, Karla Hildebrandt.
Die Regierungskoalition im Bund will den vor allem von der Linkspartei propagierten Überlegungen zur Enteignung von Konzernen mit großen Mietwohnungsbeständen endgültig einen Riegel vorschieben. «Um den privaten Wohnungsbau nicht zu gefährden, wird durch Bundesgesetz geregelt, dass die Verstaatlichung privater Mietwohnungsbestände durch Vergesellschaftungsgesetze auf Landesebene nicht mehr möglich ist», heißt es in den Beschlüssen des Koalitionsausschusses.