Zum Heizen von neu errichteten Wohngebäuden werden in Berlin und Brandenburg zunehmend Wärmepumpen genutzt. Fossile Energien wie Gas spielen aber nach wie vor eine wichtige Rolle. Das ergibt sich aus dem «Neubauatlas», in den auch die Daten des Amts für Statistik Berlin-Brandenburg aus dem Jahr 2024 eingeflossen sind.
So lag der Anteil von Luft-Wasser-Wärmepumpen in Berlin 2024 bei gut 32 Prozent. Gleichzeitig wurde noch mehr als ein Viertel der neuen Wohngebäude mit Gas (26,6 Prozent) geheizt, nicht ganz ein Drittel (30,4 Prozent) mit Fernwärme.
Ähnlich war die Entwicklung in Brandenburg. Auch dort hatte 2024 nach Angaben des Statistikamts die sogenannte Umweltthermie, also der Einsatz entsprechender Wärmepumpen, bereits den höchsten Anteil. Auffällige Abweichungen gab es allerdings unter anderem in der Landeshauptstadt Potsdam.