Die Initiatoren des im Januar gestarteten Volksbegehrens «Berlin autofrei» wollen bei ihrer Sammlung von Unterstützerunterschriften einen Zahn zulegen. «Uns ist bewusst, dass wir hier anziehen müssen», sagte Sprecherin Nina Noblé mit Blick auf die in gut drei Wochen auslaufende Frist. «Wir bleiben aber optimistisch, unser Ziel zu erreichen.»
Erfahrungsgemäß komme bei Volksbegehren zum Ende der Sammelphase mehr Schwung in die Sache und mehr Sammlerinnen und Sammler engagierten sich. Auch das Wetter sei nach dem strengen Winter nun besser. Darauf setze man jetzt. Weitere Helfer seien willkommen: «Wir freuen uns auf jede helfende Hand.»
Das aus rund 600 Aktiven bestehende Bündnis zielt mit dem laufenden Volksbegehren auf ein weitgehendes Autoverbot in der Innenstadt ab. Um einen Volksentscheid über einen entsprechenden Gesetzentwurf anzustoßen, muss die Gruppe bis 8. Mai Unterschriften von mindestens sieben Prozent der Berliner Wahlberechtigten sammeln. Das sind derzeit rund 174.000 Menschen.