Das Bundesdigitalministerium wird in dieser Woche ein Vetorecht für IT-Projekte aus anderen Ministerien erhalten. «Am Mittwoch wird diese neue Infrastruktur im Bundeskabinett verabschiedet und es ist großartig zu sehen, dass wir dann großartige Optionen haben», sagte der Staatssekretär des Digitalministeriums, Markus Richter, in Potsdam auf der KI-Konferenz «AI» des Hasso-Plattner-Instituts (HPI).
Mit dem Zustimmungsvorbehalt des Digitalministeriums sollen die IT-Ausgaben und Digitalprojekte über Ressortgrenzen hinweg gebündelt und gesteuert werden: Statt dass jedes Ministerium eigene Lösungen bastelt, soll zentral für Kompatibilität, Effizienz und eine einheitliche strategische Ausrichtung gesorgt werden. Mit dem Verfahren, das im Koalitionsvertrag von Union und SPD vereinbart wurde, sollen auch Doppel- oder Parallelentwicklungen vermieden werden.