Die Gespräche über eine neue Nutzung von Schloss Meseberg nach dem Rückzug der Bundesregierung sind noch nicht abgeschlossen. Der Vorstandsvorsitzende der Messerschmitt-Stiftung, Hans Heinrich von Srbik, sagte, er sei optimistisch, dass es vor dem 1. September eine Nachfolge-Lösung geben werde.
20 Jahre lang wurde das Barockschloss in Brandenburg als Gästehaus der Bundesregierung genutzt. Die Regierung will den Nutzungsvertrag ab Februar 2027 unter anderem aus Kostengründen auslaufen lassen. Die Messerschmitt-Stiftung ist Eigentümerin des Schlosses.
Es gebe einen konkreten Interessenten für die Nachnutzung, und es fänden noch Gespräche mit der Bundesregierung statt, sagte von Srbik. Um wen es sich bei dem Interessenten handelt, verriet er nicht. Ende Juli hatte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung gesagt: «Wir sind knapp davor, eine Lösung zu haben.»