Die Umweltaktivisten im besetzten Wald an der E-Autofabrik von Tesla in Grünheide bei Berlin bekommen Unterstützung für ihr Protestcamp. «Das ist eine legitime Form des Protests», sagte der Landesgeschäftsführer des Bundes für Umwelt und Naturschutz (BUND) in Brandenburg, Axel Kruschat. «Ich hoffe, dass sie es lange genug durchhalten.» Es sei gut, dass sich die Umweltschützer im Wald einquartierten, um deutlich zu machen, dass es einen weiteren Tesla-Ausbau nicht geben dürfe. «Es gibt hier Grenzen des Wachstums», sagte Kruschat.
Umweltaktivisten der Initiative «Tesla stoppen» und von Robin Wood hatten am Donnerstag mit der Besetzung des Waldstückes nahe des einzigen europäischen Tesla-Werks begonnen, das Elon Musk als Chef des Autobauers vor zwei Jahren eröffnet hatte. Sie protestieren gegen die Erweiterung des Geländes für einen Güterbahnhof und Lagerflächen. Auf dem etwa 120 Hektar großen Areal, welches gerodet werden soll, errichtete die Gruppe einige Baumhäuser in mehreren Metern Höhe.