Die Aktivisten im Protestcamp in Grünheide haben für die kommende Woche Aktionen gegen die Werkserweiterung der Tesla-Autofabrik angekündigt. Dazu gehörten unter anderem Proteste in Grünheide und eine Demonstration in Potsdam, sagte eine Sprecherin der Initiative «Tesla stoppen». Hinter den Aktionen steht die Bündnisinitiative «Tesla den Hahn abdrehen».
Zudem sind Aktionstage gemeinsam mit «Disrupt», dem Zusammenschluss verschiedener antikapitalistischer Klimaschutzbewegungen, zum Thema Wasser geplant. Im Rahmen dessen könne man sich «auf dezentrale Proteste und zivilen Ungehorsam einstellen», sagte eine Sprecherin von «Disrupt». Workshops sollen ebenfalls angeboten werden.
Im Protestcamp leben derzeit etwa 20 bis 100 Menschen. Mal seien es mehr, mal weniger, so die Sprecherin von «Tesla stoppen». Sie schlafen auf rund 15 Konstruktionen in den Bäumen verteilt oder in Zelten am Boden und protestieren gegen die Erweiterung der Fabrik. Eine Mehrheit der Bürger von Grünheide hatte in einer Befragung gegen eine Erweiterung der Fabrik gestimmt. Die Gemeinde Grünheide schlägt in dem Konflikt vor, dass nur noch etwa die Hälfte des Waldes gerodet wird.