Viele Start-ups in Deutschland sind 2025 laut einer Studie wieder leichter an Geld von Investoren gekommen. Insgesamt flossen knapp 8,4 Milliarden Euro Wagniskapital, gut 1,3 Milliarden Euro mehr als im Vorjahr, zeigt eine Studie der Beratungsgesellschaft EY. Damit seien die Gelder für Start-ups das zweite Jahr in Folge gestiegen, nachdem sie 2022 und 2023 gemessen am vorherigen Corona-Boom eingebrochen waren.
Dabei lag Bayern erneut vor der Gründermetropole Berlin. Start-ups aus Bayern sammelten demnach 2025 rund 3,3 Milliarden Euro ein, während Wachstumsfirmen aus Berlin auf knapp 2,7 Milliarden Euro kamen. EY sprach von einer «Wachablösung», die sich manifestiere. Die beiden Bundesländer stehen laut den Angaben für mehr als 70 Prozent aller Start-up-Finanzierungen in Deutschland. Wagniskapital, mit dem sich Fonds und Konzerne an Start-ups beteiligen, ist entscheidend für Wachstum in der Gründerbranche.