Beim US-Elektroautobauer Tesla in Grünheide bei Berlin sind im vergangenen Jahr vom Land Brandenburg sechs Betriebsstörungen dokumentiert worden - in keinem Fall mit Beeinträchtigung der Umwelt. Das teilte das Landesumweltamt der Deutschen Presse-Agentur mit. Zuvor berichtete der «Tagesspiegel».
In diesem Jahr habe es bisher zwei Vorfälle gegeben - ebenfalls ohne negative Folgen für die Umwelt. Das Werk von Elon Musk in Grünheide ist die einzige Tesla-Autofabrik in Europa. Es liegt zum Teil in einem Wasserschutzgebiet.
Im vergangenen Jahr kam es dem Landesumweltamt zufolge am 6. Januar zu einer Ölverschmutzung auf einer befestigten Fläche im Außenbereich, am 14. Januar zu einer thermischen Reaktion einer Batteriezelle, am 16. Januar trat Klebstoff in einer Anlage aus.
Am 9. März entstand demnach ein Brand in einem Technikraum, am 24. März war ein Brand im Entstehen durch Funkenflug bei der Karosseriefertigung, und am 18. August stürzten Batteriezellen herab, die reagierten.
In diesem Jahr listet das Landesumweltamt bisher zwei Betriebsstörungen auf: Am 3. Februar trat Material aus einer Batterie aus, weil ein flexibler Behälter defekt war. Am 17. März stürzte eine Transportschale mit Batteriezellen herab, die Zellen reagierten. Bei allen registrierten Vorfällen wurde die Umwelt laut Behörde allerdings nicht beeinträchtigt.