Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt setzt sich für eine Art Quote für regionale Lebensmittel im Supermarkt ein. «Wir brauchen da einen Paradigmenwechsel. Wir brauchen ein System, wo auch der Lebensmitteleinzelhandel auf regionale Produzenten setzt», sagte die SPD-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur in Potsdam.
«Ob das eine Quote ist oder ob das irgendein anderes Instrument ist, das muss man ausdiskutieren.» Neben mehr Verantwortung des Handels seien auch Verbraucher gefragt, bewusst regionale Produkte zu kaufen, appellierte die Ministerin.
Die 38-Jährige führte früher einen Legehennen-Betrieb in der Uckermark. Bis zur Übernahme des Ministeramtes im Dezember 2024 steuerte sie im Ehrenamt auch den Agrarmarketingverband Pro Agro in Brandenburg.