Die Raffinerie PCK im Nordosten Brandenburgs bereitet sich auf den angekündigten Lieferstopp für Öl aus Kasachstan vor. Russland kündigte an, dass ab heute die Durchleitung des Rohöls durch die Druschba-Pipeline gestoppt wird. Doch die Raffinerie in Schwedt komme dank Reserven gut durch den Mai, heißt es von der brandenburgischen Landesregierung.
«Die Tanklager sind voll», sagte der Betriebsratsvorsitzende Danny Ruthenburg zur vorübergehenden Überbrückung eines Ausfalls. Die Auslastung von zuletzt um die 90 Prozent dürfte im Mai auf rund 80 Prozent sinken, hieß es nach Angaben aus Brandenburg.
Aber was passiert danach? Die Sorgen um die Zukunft der Raffinerie bei den rund 1.200 Beschäftigten sind groß. Auch bange Blicke an der Zapfsäulen sind die Folge. Die Raffinerie in Schwedt versorgt weite Teile des Nordostens Deutschlands und Berlins mit Sprit, Heizöl und Kerosin.