Die Berliner Verkehrsverwaltung will die geplante gemeinsame Spur für Busse und Radfahrer auf der Kantstraße in Charlottenburg möglichst schnell umsetzen. Der Bezirk habe klar herausgestellt, dass der Rettungsweg bei den Wohnhäusern im Moment aus Sicht der Feuerwehr nicht eingehalten werde, sagte Verkehrsstaatssekretär Arne Herz (CDU) dem Rundfunk Berlin Brandenburg (RBB). «Deswegen sollten wir jetzt endlich mal handeln.»
Die Deutsche Umwelthilfe hält die Pläne dagegen für rechtswidrig und verweist auf einen tödlichen Unfall 2020, der Grund für die bisherige Neuaufteilung gewesen sei. Der Staatssekretär wies die Bedenken zurück.