Nach dem Ausbruch der Maul- und Klauenseuche werden nach Angaben von Brandenburgs Agrarministerin Hanka Mittelstädt (SPD) mögliche Hilfen für betroffene Landwirte geprüft. Derzeit werde auf EU- und Bundesebene die Notwendigkeit einer Unterstützung für Landwirte untersucht, «die indirekt davon betroffen» sind, sagte Mittelstädt vor Beginn der Agrarmesse Grüne Woche in Berlin.
Auch ihr Ministerium prüfe Möglichkeiten, um die Unterstützung der Landwirte zu gewährleisten, sagte Mittelstädt. Details nannte sie nicht. Aber es liefen Gespräche mit Förderbanken, «die MKS mit ins Programm zu nehmen».
Bauernpräsident Joachim Rukwied hatte zuletzt angekündigt, die Grüne Woche auch dazu nutzen zu wollen, mit politisch Verantwortlichen über einen möglichen Krisenfonds oder Ähnliches für betroffene Betriebe zu reden. Brandenburgs Landesbauernpräsident Henrik Wendorff forderte schnellen und unbürokratischen Schadenersatz für die Landwirte in den Restriktionszonen.