Noch vor zehn Jahren war für Bankkunden in Deutschland der Gang zur Filiale die Norm, um Überweisungen einzuwerfen, das Sparbuch zu aktualisieren oder sich bei einem Berater über Geldanlagen und Kredite zu informieren. Das ist Geschichte, heute findet der Kontakt zur Bank in der Regel digital statt. Die meisten Verbraucher nutzen laut einer Postbank-Studie eine Banking-App auf dem Smartphone (39 Prozent) oder Online-Banking am heimischen PC (33 Prozent). Der Bankschalter in der Filiale an der Ecke ist in die Hosentasche gewandert.
Zur Digitalisierung des Bankengeschäftes haben eine Reihe von Neobanken beigetragen, die sich von Anfang an auf das Smartphone-Banking spezialisiert haben. Dazu gehören N26, Scalable Capital, Trade Republic und die C24 Bank. Außerdem fasst der britische Herausforderer Revolut in Deutschland Fuß. Zuletzt hat aber vor allem Trade Republic für Schlagzeilen gesorgt.